Heute gabs bei uns auf dem Helmholtzplatz das Helmifest 07. Den ersten für Levin interessanten Programmpunkt verpassten wir leider, weil es in Strömen regnete. Also heute kein Prenzlkasper.
Stattdessen schauten wir uns dann den Kiezgarten an, als es nicht mehr regnete:


Und trafen da auch schon die ersten Helmifest-Wesen:

Vor dem Kiezgarten hatte die Initiative Listen to Nature mit dem Projekt "Schon gehört? – Vögel im Kiez" platziert.
Bevor wir uns ins Getümmel schmeißen konnten, erwischte uns nochmal ein heftiger Schauer:
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Und beim unterm Balkon den Regen abwarten entdeckten wir in der Schliemannstrasse einen tollen Laden, den wir bisher nicht kannten:

Hier machen ein paar Architekten spannendes Produktdesign unter dem Label Hausmarke-Berlin. Lohnt sich! (Nächste Woche gehe ich da mal hin, heute hatten sie leider schon zu.)
Und schließlich - das Helmifest:
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Es waren wirklich alle gekommen:

Der Helmholtzplatz beherbergt an sich schon seit einiger Zeit ein sehr gemischtes Publikum. Als der Helmholtzplatz vor ca. 10 Jahren recht verkommen vor sich hin moderte und noch keiner so recht wusste, was man wie mit ihm anstellen sollte und wann man welche Gelder zur Platzgestaltung zur Verfügung haben würde, hielten hier Penner und Punks Einzug. Und die blieben auch noch nach der Platzsanierung und -gestaltung. Bis heute.
Es würde wahrscheinlich auch kaum jemand stören, wenn einfach ein paar weniger Bierpullen auf dem Boden zerschmettert würden und man auf lauthalses Gegröhle verzichtete.
Anyway.
Sobald man den Spielplatz betritt, ist man sowieso in einer anderen Welt. Der niedrige Zaun scheint hier eine kleine, aber klare Grenze zu ziehen. Auf dem Spielplatz herrschen gestylte Mandarina-Duck-Bugaboo-Xplory-Mamas, deren Kinder man an den Klamotten leicht erkennen kann - die stammen aus lokalen Designerläden (z.B. finkid). Zu diesen gesellen sich die üblichen Prenzlberg-Mamas mit 70er Jahre Kinderwagen und eine Menge weiterer Mamas aus anderen Nationen (wobei die Mehrzahl aus Französinnen besteht, plus ein paar Brasilianerinnen, Spanierinnen, Amis...).
Und die waren nun auch alle aufs Fest gekommen. Ein paar "Alt-Mieter" waren auch zu sehen, also echte Ossis. Die Wenigen, die sich nicht aus ihrer Wohnung haben vertreiben lassen und sich beständig weigern, ihren Platz einer Multimedia- oder Designer-Familie zu überlassen. Aber die sind ganz klar in der Minderheit. Und dann trauten sich auch noch ein paar Familien aus der Sozialbrennpunkt-Wohnsiedlung im Thälmannpark über die sonst klare Grenze der Prenzlauerallee aufs Fest. Wirkten aber fast ein bisschen verloren.
Es gab eine kleine Bühne, auf der gab es Musike (laut Programm was dies Teil des Kiezprojektes: Eltern-Konzertreihe):

Hier fand die Übergabe der 1. Geldspende für die Bürgerstiftung Prenzlauer Berg statt:

Und dann gabs was für die Kinder - einen Clown:


Die Kinder fandens einfach klasse! Levin auch.

Rundherum um den Helmholtzplatz war alles gut gelaunt (selbst die Standbetreiber der kleinen marxistischen Splitterpartei auf der anderen Strassenseite schienen guter Dinge) und auf dem Spielplatz und rund ums Kiezkind-Trafohäuschen herrschte Volksfeststimmung:
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Abends gab es dann noch einiges an Programm, u.a. ein Kurzfilmfestival.
Und - im Rahmen des Festes wurde das neue Kiez-Internetportal vorgestellt:
Helmi - Helmholtz-Kiez
Link zum Autor des Beitrags:































































